Schnelles Internet verzögert sich

Das ist schon schwer verständlich: Insgesamt stehen 5,47 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, um den Ausbau des Breitbandnetzes in Kerpen voranzutreiben, doch auf die Ausschreibung hat sich keine Firma beworben.

Dies ist die Zusammenfassung der Verwaltungsvorlage auf Anfrage des CDU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Ripp im letzten Stadtrat. Ripp drängt seit Jahren, das schnelle Internet in der Kolpingstadt auszubauen, damit auch Niederbolheim oder landwirtschaftliche Weiler endlich das Internet nutzen können.

„Nach Rücksprache mit potenziellen Bietern wurde als Grund für die Nichtteilnahme am Wettbewerb benannt, dass die Investitionen in das Ausbaugebiet im Verhältnis zu der recht geringen Anzahl der zu versorgenden Anschlusspunkte nicht gewinnbringend darstellbar sind. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass bei den Unternehmen ein Kapazitäts- und Ressourcenproblem besteht“, heißt es in der Vorlage.

Bis zum Stadtrat hatte die Verwaltung noch die Hoffnung, so steht es auch in der Vorlage, dass die Förderbedingungen angepasst werden können und Glasfaser auch in Gewerbegebiete verlegt werden kann. Damit sollte der Anreiz sich an der Ausschreibung zu beteiligen, erhöht werden. Doch diese Änderung der Richtlinien erfolgt nicht.

Nun bereitet die Verwaltung eine neue Ausschreibung für September vor und hofft, dass Firmen Angebote abgeben.

Die Vorlage der Verwaltung zum Breitbandausbau als PDF-Dokument

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