Ist die Dürener Straße eine Rennstrecke?
Drei schwere Unfälle auf der Dürener Straße innerhalb weniger Wochen lassen die Frage aufkommen, ob die Dürener Straße eine Rennstrecke ist. Zumindest sprechen manche Anlieger von Raserei, besonders in den Abend- und Nachtstunden.
Als Unfallschwerpunkt ist die Dürener Straße bislang nicht aufgefallen. Die aktuellen Unfälle waren an unterschiedlichen Stellen und hatten unterschiedliche Ursachen. Überhöhte Geschwindigkeit spielte zumindest bei zwei Unfällen nach ersten Erkenntnissen keine Rolle.
Um aber belastbare Zahlen zu bekommen, hat Ortsvorsteher Klaus Ripp die Verwaltung gebeten, kurzfristig Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen. Ebenso hat Ripp den Kreis angeschrieben, damit verstärkt Kontrollen durchgeführt werden. Zudem wird die Verwaltung mit der Polizei die Unfallursachen besprechen, um zu ermitteln, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.


Der geradlinige Verlauf der Straße vermag dazu verleiten, insbesondere im Bereich des Friedhofs und der Kommandeursburg das Tempo etwas zu erhöhen. Mit der schon oft beobachteten Folge, dass am Fußgängerüberweg einfach durchgefahren wird, selbst wenn man als Fußgänger deutlich zu erkennen gibt, die Straße überqueren zu wollen. Eine Gefahr für Kinder und Erwachsene. Abhilfe würde hier ein Drempel schaffen, der Autofahrer zur Temporeduktion zwingt. Ist in Norwegen oft so geregelt und sicher günstiger als die Anpassung der Bürgersteige auf beiden Seiten auf Straßenniveau.
Die Dürener Str ist eine Rennstrecke…
Freitag Abend zwischen 18-19 Uhr überholte ein Auto uns, bei Tempo 50 von Bergerhausen kommend Richtung Kommandeursburg. Aber das war nicht das Einzige, dieser überholte dann vor uns noch zwei weitere Wagen.
Da ist es nicht mit geholfen, für kurze Zeit Blitzer aufzustellen, denn jeder weiß wo diese dann stehen.
Und Morgens vom Kreisverkehr kommend nach Blatzheim rein, trotz Straßenverengung, rasen die Fahrer/innen in den Ort und beginnen erst ab dem Griechen zu bremsen. Und da stehen um diese Uhrzeit Schüler/innen an der Bushaltestelle.
Es muss auf jeden Fall etwas passieren!!!
CW
Als langjähriger Anwohner an der Dürener Straße, wundert es mich schon lange, dass bisher keine Fussgänger zu Schaden gekommen sind. Vor allem im Bereich der Fußgängerampel in der Nähe der Löhrsgasse, die von vielen Grundschulkinder benutzt wird, ist immer wieder zu beobachten, dass Raser noch bei Gelb weiterfahren. Muss erst was schlimmes passieren, bevor gehandelt wird?
Wir haben eine Umgehungsstraße! Wieso werden, insbesondere im Bereich der Fußgängerampeln, keine 30iger Zonen errichtet, damit ortsfremde Autofahrer eher geneigt sind die Umgehung zu benutzen?! Abgesehen davon leiden alle Bewohner an der Dürener Straße unter erhöhtem Lärm und Abgase. Allein deshalb sollte die Ortsdurchfahrt für LKWs, Traktoren und Motorräder (!) gesperrt werden!
Das habe ich auch schon dreimal erlebt. Wenn jemand aus einer Einfahrt gekommen wäre, hätte es gekracht. Wer rechnet sich damit dass in einer geschlossenen Ortschaft überholt wird.
Die Dürener Str. ist definitiv eine Rennstrecke. Wir wohnen in der Mitte Tankstelle /Friedhof. Mehrmals am Tag ist zu beobachten, dass Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit vorbei fahren, auch Tagsüber und in beide Fahrtrichtungen.
Es muss dringend etwas passieren, DAUERHAFT und nicht nur sporadische Kontrollen.
Stimme Ihnen voll und ganz zu! Auch mir als Anwohner der Dürener Straße fällt immer wieder auf, wie rücksichtslos mache fahren. Ein Wunder dass bisher nicht mehr passiert ist.
Ja, die Dürener Straße ist eine Rennstrecke! Sporadische Kontrollen bringen in der Zeit der Blitzer Apps und Radarwarnern doch gar nichts mehr. Hier helfen nur feste moderne Kontrollen oder andere verkehrberuhigende Maßnahmen. Blatzheim hat 2 Umgehungsstraßen doch man macht es dem Durchgangsverkehr leicht, lieber den schnelleren und kürzeren Weg durch Blatzheim zu nehmen. Und leider, hat der ein oder andere es halt sehr eilig. Andere Dörfer und Kommunen wie z.B. Nörvenich, Elsdorf oder Golzheim versuchen schon lange ihre Bürger vor dem immer schneller und aggresiverem Straßenverkehr durch verschiedene Maßnahmen zu schützen. In Blatzheim passiert in dieser Hinsicht leider gar nichts und ich fürchte nach den schweren Unfällen wird auch nichts passieren. Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe.
Die Dürener Straße ist die reinste Rennstrecke, egal zu welcher Tageszeit, da wird man sogar links überholt, wenn man links in die Garage einfahren möchte, es interessiert keinen, wenn man den Blinker gesetzt hat. Kontrollen reichen nicht aus, da muss etwas passieren.
Ja, die Dürener Str. ist eine Rennstrecke!
Wir wohnen im Bereich Kommandeursburg – Kirche und hier spielt die Enge der Straße eine Rolle.
Warum hat man Parkgbuchten eingezeichnet, wenn doch alles vollgeparkt wird? Dadurch besteht keine Ausweichmöglichkeit mehr, wenn Rettungsdienste kommen bzw. Busse.
Durch dieses Parken haben Anwohner Schwierigkeiten ihr Abwesenheit zu verlassen – Beeinschränkungen der Sicht und des Platzes.
Ich selber habe im Bereich Dürener Str. 252 schon mehrmals beobachtet, wie Spiegel der dort parkenden Autos abgefahren wurden und keiner der Verursacher angehalten hat. Oft wird der Bürgersteig Dürener Str. 249 als Ausweichstrecke benutzt, weil der Gegenverkehr nicht die Möglichkeit hat die Fahrbahn frei zu machen. Ich habe mal in ser Fahrschule gelernt , wer Vorfahrt hat und wer Platz machen muss. Das gilt in der Dürener Str, auf keinen Fall mehr. Änderungen, gerade in diesem engen Bereich, sind dringend vorzunehmen. Vor den Müllfahrer ziehe ich den Hut, wenn Sie aus den kleinen Nebenstraßen kommen und eigentlich, weil gegenüber geparkt wird kaum, Chancen haben.
Ich befahre die Dürener Straße täglich, teilweise mehrmals am Tag.
Wenn ich mit 40-45 km/h dahin „tuckere“ bin ich für die nachfolgenden Fahrzeuge ein Verkehrshindernis.
Auch heute hat wieder eine Fahrerin in haarsträubender Weise Überholversuche an Engstellen gestartet. Zuletzt dann erfolgreich auf der Ortsausfahrt um noch gerade kurz vor der Verkehrsinsel einzuscheren.
Hier muss dringend eine Verkehrsberuhigung installiert werden.
Eine erste Möglichkeit besteht in einer Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30km/h. In der Hoffnung, dass die Autofahrer/innen dann wenigstens nicht mehr extrem schnell fahren. Die 30km/h hätte wenigstens einen psychologischen Erziehungseffekt. Evtl. noch mit Hinweisschildern „Vorsicht Radarkontrolle“.
So könnte m.E. mit finanziell erträglichen Mitteln eine Beruhigung erzielt werden.