CDU-Blatzheim favorisiert Korridor 3 der neuen Hochspannungsleitung

Wie berichtet plant die Firma Amprion den Ersatz der heutigen Hochspannungsleitung nördlich von Blatzheim. Das Projekt ist erforderlich, um die Überlastungen in der Region Aachen – Rheinland zu beheben. Die 380-kv-Leitung zwischen Bergerhausen und Oberzier soll daher um zwei weitere Stromkreise erweitert werden. Vorgesehen ist, dass eine neue Leitung mit höheren Leitungsmasten gebaut wird und dann die bestehende Leitung abgebaut wird.

Im Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr stellte die Firma Amprion die Korridore, in denen die neue Leitung gebaut werden könnte, der Politik vor. Im September soll der Ausschuss dann die Stellungnahme der Stadt Kerpen beschließen.

Im Ausschuss machte Ortsvorsteher Albert Weingarten deutlich, dass aus Sicht von Blatzheim der Korridor 3 favorisiert wird. Hier würde die Trasse aus Bergerhausen kommend entlang der alten B477 in Richtung Manheim-alt verlaufen und dann entlang der Autobahn A4 in Richtung Oberzier verschwenken. „Somit das Landschaftsbild zwischen Blatzheim und Buir erheblich entlastet“, so Weingarten.

In der offenen Vorstandssitzung der CDU-Blatzheim in dieser Woche, hat der Vorstand diese Meinung nochmals bestätigt.

4 Gedanken zu „CDU-Blatzheim favorisiert Korridor 3 der neuen Hochspannungsleitung

    • 01.07.2019 um 09:37
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      Nicht unbedingt. Hier muss gemeinsam überlegt wderden, ob es für Buir besser ist, die Leitung auf der einen oder der anderen Ortsseite zu sehen. Für Blatzheim wäre der Vorteil ja auch nur für die Hälfte des Ortes.

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      • 01.07.2019 um 11:48
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        War ja nur augenzwinkernd gemeint. Aber Variante 3 hat objektiv durchaus was für sich.

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  • 31.08.2019 um 12:43
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    Aus Sicht eines Bergerhausener stellt sich eh die Frage, wieso die Trasse(n) von Südost kommend bis auf die Höhe unseres Dorfes gezogen wurde um dann in nordöstlicher Richtung zurückgeführt zu werden. Eine Trassierung entlang des Dickbuschs genannten St. Hubertusbusches (östlich von Manheim-neu) hätte kürzere Trassen und eine geringere optische Beeinträchtigung der Landschaft bedeutet.

    Überhaupt nicht hinnehmbar ist der in monströser Hässlichkeit mitten in die Sichtachse der Straße “Wasserburg” gestellte Umlenkmast. Wem auch nur ein bisschen Gespür für Vernunft und Ästhetik geblieben ist und die Möglichkeit der Einflussnahme auf eine Korrektur besitzt, sollte im Rahmen der neuen Planungen im Interesse der Bürger von Bergerhausen und Manheim-neu auf eine Korrektur hinwirken.

    Keine Überlandleitung ist als Verschönerung der betroffenen Gegend geeignet. Da ähnliches auch für heutige Autobahnen (mit Lärmschutzwänden usw.) gilt, wäre eine Bündelung entlang derselben auch aus meiner Sicht das kleinere Übel.

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