Unzufrieden mit Glasfaserausbau

Alles andere als zufriedenstellend verläuft der Glasfaserausbau.

Schon seit Jahren warten die Bewohner in Niederbolheim und den umliegenden Gehöften auf einen schnellen Internetzugang. Bereits 2018 kam die Förderzusage des Bundes für das Programm „Weiße Flecken“. Dieses Programm beinhaltet nicht nur Niederbolheim, Dorsfeld, Geilrath und Gehöfte, sondern auch die weiterführenden Schulen und andere Bereiche der Stadt wie z.B. Weiler Brüggen. Der Auftrag über 10 Millionen Euro zur Umsetzung ging gemeinsam an die Stadtwerke Kerpen, Westnetz und Netcologne. Während zumindest die Schulen mittlerweile am Netz sind, hapert es bei den anderen Gebieten immer wieder.

Nun wurde im Stadtrat auf Anfrage on Ortsvorsteher Klaus Ripp ein neuer Zeitplan vorgelegt. Demnach soll Niederbolheim bis spätestens August ans Netz gehen. Dorsfeld, Geilrath und die Gehöfte müssen nun bis Anfang 2027 warten.

Doch auch der aktuelle Glasfaserausbau von Netcologne und Westnetz sorgt für Ärger. Seit Karneval gibt es ein absolutes Halteverbot in der Bergstraße, aber gearbeitet wird nicht. Dies sorgt nachvollziehbar für großen Ärger bei den Anwohnern. Die Verwaltung hat zwar Westnetz um Klärung gebeten, aber geschehen ist nichts. Aktuell scheinen die Arbeiten jedoch zu beginnen.

„Es ist haarsträubend, was sich die beteiligten Firmen hier leisten und die Qualität der Arbeit lässt oft zu wünschen übrig“, so Ortsvorsteher Klaus Ripp. „Und die Stadt muss fast tatenlos zusehen und hat kaum eine Anhabe. Von renommierten Firmen wie Netcologne und Westnetz habe ich etwas anderes erwartet.“

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