Viel Verständnis für Zugabsage

Erstmals seit dem Golfkrieg 1991 fiel in Blatzheim der Karnevalszug aus. Die vorhergesagten Sturmböen bis über 90 km/h ließen die Verantwortlichen der KG Knollebuure gemeinsam mit der Stadt Kerpen und den Teilnehmern am Karnevalsempfang zu dem Schluss kommen, dass die Durchführung des Zuges zu gefährlich ist.

„Dass Sturmböen Teile eines Wagens oder Äste von den Bäumen wehen und möglicherweise jemanden treffen, ist einfach zu groß“, war die übereinstimmende Meinung. In den sozialen Medien und auch auf dem Kostümball gab es fast ausschließlich Zustimmung zu dieser Entscheidung. Dass die Gefahr nicht unbegründet war, zeigt ein Bild aus Köln-Stammheim, wo ein Baum auf einem zum Glück leeren Karnevalswagen, der zum Aufstellungsort fuhr, stürzte (Foto: Feuerwehr Köln).

Die Stimmung beim bestens besuchten Kostümball der Knollebuure konnte der Sturm dagegen nicht trüben.

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