„Angesichts der Corona-Pandemie muss die heutige Gedenkfeier im kleinen Kreis stattfinden. Aber dennoch ist es wichtig, der Toten zu gedenken und uns immer wieder bewusst zu machen, dass wir nicht nachlassen dürfen, uns ständig für den Frieden und gegen Krieg, Terror und Gewalt einzusetzen. 75 Jahre nach Kriegsende dürfen wir nicht darüber hinwegsehen, dass Terror und Gewalt weltweit zunehmen“, begann Ortsvorsteher Klaus Ripp seine Ansprache bei der Totenehrung am Volkstrauertag.
Er zitierte auch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und den Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche: „Wir müssen aus der Geschichte lernen und benötigen in Europa eine Kultur des Dialogs und des gegenseitigen Respekts. In der Gesellschaft schwinden der Respekt vor dem Nächsten und das Bewusstsein für den Wert des Friedens: Hassreden nehmen vor allem im digitalen Raum zu, wo politische Diskurse vielfach populistisch geführt werden und einen Anstieg von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung bewirken.“ Wir alle können und müssen uns für Nächstenliebe, Solidarität, Demokratie, Frieden und Freiheit einsetzen.... Zur Artikelansicht mit Fotos und evtl. weiteren Dokumenten
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