Protest gegen mehr Fluglärm

Der Protest gegen die für Mitte 2022 angekündigte Verlagerung von 25 Tornados nach Nörvenich nimmt weiter zu. Für etwa vier Jahre sollen die Tornados vom Flughafen Büchel in der Eifel von Nörvenich aus starten und landen, da in Büchel umfangreiche Sanierungsmaßnahmen stattfinden.

Diese Woche berichtete die Presse von einer Unterschriftenaktion gegen die Verlegung, die u.a. vom betroffenen Gut Onnau durchgeführt wurde. Auch in Leserbriefen wehrt man sich gegen zusätzliche Lärmbelastungen. „Wir haben genug Fluglärm hier, und es gibt genug Gebiete in Deutschland, die nicht so dicht besiedelt sind“, heißt es zum Beispiel.

Um die Belastungen so gering wie möglich zu halten, setzen sich auch Bürgermeister Dieter Spürck und Ortsvorsteher Klaus Ripp ein. Beide nahmen in dieser Wiche an der Fluglärmkommission teil, in der die Bundeswehr darlegte, mit welchen Maßnahmen man die Belastungen in vertretbaren Grenzen halten will. Im 3. Quartal sollen die Prüfungsergebnisse vorliegen. Sofern es Corona zulässt, soll dann auch eine öffentliche Bürgerversammlung stattfinden. Dies hatte Ripp bereits im September gefordert, als von der Verlegung der Tornados noch niemand etwas wusste. Denn es gab und gibt auch Beschwerden über den jetzigen Flugbetrieb.

Zusätzlich sind Ripp und Spürck auch im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Kippels, um über das Verteidigungsministerium für zusätzliche Entlastungen zu sorgen.

2 Gedanken zu „Protest gegen mehr Fluglärm

  • 03.05.2021 um 21:17
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    Hallo ,
    Zum Thema Belastung durch Tornado verlegung:
    Bis zum 3. Quartal geschieht jetzt gar nichts mehr? Da das Oktoberfest in München schon abgesagt ist, steht zu befürchten, dass eine Bürgerversammlung auch ausfällt.
    Ist an eine Protestnote der Stadt, besser der betroffenen körperschaften gemeinsam, an das zuständige Ministerium bzw. Petitionsausschuss gedacht?

    Antwort
  • 03.05.2021 um 21:50
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    Aktuell laufen schon Gespräche über den Bundestagsabgeordneten Dr. Kippels mit dem Ministerium und vor Ort sind der Bürgermeister und ich im Gespräch mit dem Kommodore, um die zusätzlichen Lärmbelastungen zu minimieren. Dies soll auch durch einen Ratsbeschluss noch bekräftigt werden.

    Ich gehe weiter davon aus, dass im Herbst eine Bürgerversammlung mit dem Kommodore statfinden kann, notfalls als Videokonferenz.

    Antwort

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