Notgruppe für die Rasselbande beschlossen

So voll war es lange nicht mehr im Jugendhilfeausschuss. Die Sitzplätze im Ratssaal reichten bei weitem nicht aus. Zahlreiche Eltern waren mit ihrem Nachwuchs zur Sitzung gekommen, um so eindrucksvoll zu zeigen, wie viele Kinder aktuell noch keinen Platz im Kindergarten haben. Und die Sorge ist groß, dass sich das so schnell nicht ändert.

Auch Ortsvorsteher Albert Weingarten äußerte seinen Unmut, dass hier ein Jahr nicht gehandelt wurde, obwohl schon vor einem Jahr deutlich erkennbar war, dass die Plätze fehlen werden. Die CDU hat dies bereits mehrfach thematisiert, aber ein Konzept für neue KiTa-Plätze liegt bislang nicht vor.

Nach kurzer Diskussion wurde auf Antrag des CDU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Ripp einstimmig beschlossen, dass in Blatzheim wie auch in anderen betroffenen Stadtteilen eine Notgruppe eingerichtet werden soll, d.h. in der Rasselbande soll der Bewegungsraum vorübergehend genutzt werden, um eine zusätzliche Gruppe einzurichten. Hierzu soll auch das entsprechende Personal eingestellt werden. Zusätzlich soll die Verwaltung für den nächsten Ausschuss Vorschläge erarbeiten, wie der Bedarf an Kindergärten durch einen An- oder Neubau gesichert werden kann. Hierbei muss auch das neue Baugebiet berücksichtigt werden.

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