Erster Einsatz nach neun Minuten

Wie gut, dass es in Blatzheim Frauen und Männer bei der Feuerwehr gibt, die ehrenamtlich und freiwillig an Silvester wieder eine Einsatzbereitschaft gebildet haben und auf Alkohol natürlich verzichtet haben, um im Bedarfsfall die private Feier im Kreis von Freunden oder der Familie zu verlassen und anderen zur Hilfe zu eilen. Vielen Dank!

In Blatzheim gab es zu Neujahr ein Feuerwerk, was es in dieser Größe und Menge auch vor Corona selten gegeben hat. Was auf der einen Seite schön anzusehen ist, kann sich auf der anderen Seite schnell zu einem Problem entwickeln, wenn eine Rakete unbeabsichtigt dort landet, wo sie nicht hingehört.

Das neue Jahr war gerade erst neun Minuten alt und vielerorts knallten noch die Raketen, als die Feuerwehr zum Einsatz gerufen wurde. Eine Rakete hatte eine Thujahecke entzündet und das Feuer drohte auf angrenzende Häuser überzuspringen.

Die Bewohner hatten bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits erste Löschmaßnahmen mit einem Gartenschlauch eingeleitet. Die Einsatzkräfte begannen im Anschluss mit den Nachlöscharbeiten und kontrollierten die Hecke mittels Wärmebildkamera. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Löschzugführer Brandoberinspektor Daniel Eßer vor Ort.

Die Anfahrt zum Einsatzort war in diesem Fall besonders schwierig, denn an einzelnen Stellen war die Straßen mit abbrennendem Feuerwerk blockiert. Diese konnte aber zeitnah passiert werden, da auch Anwohner dankenswerterweise halfen das Feuerwerk beiseite zu räumen. In einem Fall wurde leider auch das Auto einer Einsatzkraft mit einer Rakete beschossen, glücklicherweise ohne Schaden.

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