DOMIZIEL ist jetzt „faires Jugendhaus“

Das Kinder- und Jugendzentrum DOMIZIEL darf sich nun offiziell als „Faires Jugendhaus“ bezeichnen.

Die Kampagne „Faires Jugendhaus“ wurde 2017 von der Evangelischen Jugend im Rheinland gestartet, um Kinder- und Jugendeinrichtungen auszuzeichnen, die sich besonders für den fairen Handel einsetzen.

Im Rahmen des Lebendigen Adventsfensters überreichte Andreas Roschlau vom Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland Urkunde, Label und einige fair gehandelte Produkte wie ein Fußball an Juze-Leiter Gerd Meyer und Träger-Vorsitzender Klaus Ripp.

Neben vielen Eltern und Kindern – auch aus der „KiTa in der alten Schule“ als Mitveranstalter des Adventsfensters – waren auch Vize-Landrat Bernhard Ripp, Diakon Harald Siebelist und Jürgen Henschel als Vertreter der örtlichen katholischen und evangelischen Kirche zum Adventsfenster gekommen, das natürlich als „Faires Adventsfenster“ veranstaltet wurde.

Um „Faires Jugendhaus“ zu werden musste das DOMIZIEL nachweisen, dass nicht nur Produkte aus fairem Handel genutzt werden, sondern u.a. auch besondere Aktionen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden. So gab es im DOMIZIEL bereits die Teilnahme am Karnevalszug mit fair gehandeltem Wurfmaterial und auch eine Ausstellung zum Thema. Ein Teil der Ausstellung war auch beim Adventsfenster aufgestellt. Das Label gilt für drei Jahre. Dann erfolgt eine erneute Zertifizierung.

Das DOMIZIEL möchte das Thema „fairer Handel“ stärker in den Vordergrund stellen und das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen schärfen, beim Einkaufen darauf zu achten, wo und wie Produkte erstellt werden, um durch fairen Handel die Lebensbedingungen insbesondere von Kindern in weiten Teilen der Welt zu verbessern.

„Die Bezeichnung ‚Faires Jugendhaus‘ steht bei uns aber nicht nur für fairen Handel, sondern auch für den fairen Umgang aller Besucherinnen und Besucher untereinander“, sagte Klaus Ripp. „Ich freue mich zudem, dass die evangelische Kirche einer Einrichtung der katholischen Kirche dieses Label verleiht. Das ist auch ein Zeichen gelebter Ökumene.“

 

 

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