Diskussion um Lärm- und Verkehrsbelastungen im Rathaus

Nicht zum ersten Mal waren die Lärm- und Verkehrsprobleme rund um die Kommandeursburg Thema im Kerpener Rathaus. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses kamen auch Anwohner zu Wort.

Neben den Parkproblemen entlang der Kunibertusstraße, die häufig dafür sorgen, dass der Geh- und Radweg nicht mehr zu nutzen ist oder der Verkehr massiv behindert wird, geht es vor allem um die massive Lärmbelastung der Nachbarn durch Feiern fast rund um die Uhr und die Feuerwerke am Wochenende.

Feuerwerke müssen nach der Gesetzeslage von der Stadt nicht genehmigt werden, wenn sie von einem Feuerwerker durchgeführt werden. Sie müssen aber in diesem Fall 14 Tage vorher der Stadt angezeigt werden. In diesem Jahr, so die Verwaltung wurden drei Feuerwerke angezeigt. Das dies nicht den Tatsachen entspricht, bemerkten nicht nur die Anlieger, sondern auch die beiden Blatzheimer Ratsmitglieder Uwe Paffenholz und Klaus Ripp.

Wie die Verwaltung mitteilte, sind drei Außenterassen an der Burg genehmigt, auf der bis 22.00 Uhr gefeiert werden kann. Ob aber die in den Baugenehmigungen verhängten Auflagen eingehalten werden, konnte die Verwaltung nicht mitteilen. Zudem werden diese Baugenehmigungen noch beklagt. Eine Entscheidung des Gerichts steht hier wohl noch aus.

Die Verwaltung wurde beauftragt, die Auflagen verstärkt zu kontrollieren. Ferner soll sich der Arbeitskreis Verkehr in seiner nächsten Sitzung im November. Aber auch die Anlieger sollten ein „Lärmtagebuch“ führen, damit die Verwaltung eine Grundlage hat – etwas bei nicht angezeigten Feuerwerken – Maßnahmen zu ergreifen.

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