Anliegerkosten so gering wie möglich halten

„Das ist alles andere als gut gelaufen“, bestätigte auch der Leiter des Tiefbauamtes im Bauausschuss zur Kanalerneuerung der Straße „Im Bungert“ und in der Kunibertusstraße. Ortsvorsteher Klaus Ripp übte nochmals Kritik am Vorgehen der Verwaltung. „Man kann nicht vorher davon sprechen, dass der Kanalausbau nicht beitragspflichtig ist und anschließend bittet man die Anlieger zur Kasse. Einen Beschluss zum Ausbau fasst man vorher und nicht wenn die Baumaßnahme abgeschlossen ist. Ebenso müssen vorher die Anlieger informiert werden.“

Da der Kanal jedoch marode war, so die zuständige Abteilung, kommt man an einer Veranlagung der Anlieger nicht vorbei. Allerdings wird nur der Anteil für die Straßenentwässerung abgerechnet und das bezogen auf den kleineren Kanal. Aktuell geht die Verwaltung von einem Beitrag von drei Euro pro Quadratmeter beitragspflichtiger Fläche aus. Dieser Betrag kann noch halbiert werden, wenn das Land hierfür Zuschüsse gewährt.

Um diese Zuschüsse zu beantragen, muss der Ausbaubeschluss vorliegen.

„Um weiteren Schaden für die Anlieger zu vermeiden, werden wir daher der Vorlage zustimmen“, so Ripp im Ausschuss. Auf Antrag von Ripp wurde auch beschlossen, dass die Anlieger über dieses Vorgehen noch ausführlich informiert werden. Der Beitrag für die Anlieger der Kunibertusstraße konnte noch nicht beziffert werden, dürfte aber geringer sein, da Grundschule, alte Grundschule und die Flächen für die Mehrfamilienhäuser an der Kunibertusstraße mit in die Beitragsberechnung einfließen.

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