DOMIZIEL: Seit 25 Jahren ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche

Heute wird das Kinder- und Jugendzentrum DOMIZIEL 25 Jahre alt. Am 3. Oktober 1995 feierte Deutschland den fünften „Tag der deutschen Einheit“ und im Keller des Kunibertus-Hauses warteten Andrea Weis und der Vorstand auf die ersten Kinder und Jugendlichen. An diesem Nachmittag wurde offiziell das Jugendzentrum in Blatzheim eröffnet. Einen Namen hatte das Jugendzentrum noch nicht. Gemeinsam mit den Besuchern wurde anschließend der Name „DOMIZIEL“ gefunden.

Im März 1995 hatte sich der „katholische Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendhilfe Kunibertus-Haus e.V.“ gegründet und sich zur Aufgabe gemacht, im Oktober ein Juze zu eröffnen. Der erste Vorstand bestand aus dem Vorsitzenden Klaus Ripp, der stellv. Vorsitzende Trudel Zimmer, dem Geschäftsführer Albert Weingarten und die Beisitzer Hubert Heuckmann und Joachim Niedenhoff. Vom Gründungsvorstand ist heute noch Klaus Ripp weiterhin als Vorsitzender aktiv. Leiter der Einrichtung ist seit 2003 Gerd Meyer.

In den 25 Jahren hat sich das Kinder- und Jugendzentrum ständig weiterentwickelt. Gestartet mit einer halben Stelle und zwei Öffnungstagen ist das DOMIZIEL heute an vier Tagen geöffnet. Zusätzlich sorgt das Team mit 1,5 festen Stellen und weiteren Honorarkräften sowie Projektmitarbeitern für zahlreiche Projekte und besonders für Beratungsangebote.

Den Neubau der Grundschule im Jahre 2000 nutzte das DOMIZIEL, um aus dem Keller des Kunibertus-Hauses in die alte Grundschule umzuziehen. Ab dem 1.2.2000 wurden zunächst die alten Pavillons genutzt und im September 2002 erfolgte der Umzug ins renovierte Hauptgebäude der alten Grundschule.

Im Gründungsjahr betrug der Jahresetat „53.000 Mark“, heute sind es rund 110.000 Euro. Hinzu kommen zahlreiche Projektmittel. Aktuell sind dies Mittel aus dem Projekt „Vielfalt – wie leben sie“ des Landes NRW, Bundesmittel aus dem Programm „Kultur macht stark“ (Tanz- und Kunstprojekte) und Mittel der Boll-Stiftung (Lernförderung).

„Leider können wir bedingt durch Corona das 25-jährige Jubiläum nicht so feiern, wie es dem Anlass gerecht wird. Daher soll im kommenden Jahr am 3. Oktober umso größer 25+1 gefeiert werden“, so Vorsitzender Klaus Ripp.

 

 

 

 

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