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Busse ließen Rollstuhlfahrerin stehen

Posted on 06.01.2019 by Blatzheim-Online

In den letzten Monaten ist es auch in Blatzheim zu Ausfällen von Busfahrten gekommen, dies betraf sowohl die Linie 976 nach Buir und Frechen als auch die Schulbuslinie 933.

Seit dem 01.01.2019 betreibt die REVG die Hälfte aller Fahrten selbst und setzt dazu neue Busse aus. Die übrigen Fahrten wurden neu ausgeschrieben und werden von der BVR übernommen. Daher sollte man davon ausgehen, dass die Busse auch barrierefrei sind. Dies ist offensichtlich nicht der Fall, denn am Freitag musste eine Rollstuhlfahrerin zwei Stunden warten, ehe der dritte Bus kam, der barrierefrei war.

CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Ripp schreibt in einem Brief an die Verwaltung: „Ein Elektrorollstuhl ist heutzutage nichts Ungewöhnliches und eigentlich normal, um sich im öffentlichen Raum fortzubewegen, um am öffentlichen Leben teilzuhaben. Ich gehe davon aus, dass die neuen Busse der REVG Elektrorollstühle auch befördern können. Ich gehe auch davon aus, dass bei der Ausschreibung der übrigen Fahrleistung das Kriterium ‚Barrierefreiheit‘ wesentlicher Bestandteil war. Umso überraschter bin ich, dass die Praxis teilweise noch anders ist.“

Im nächsten Ausschuss möchte Ripp nun einen Bericht über die Barrierefreiheit im ÖPNV in Kerpen. Dies bezieht sich sowohl auf die Busse und das Anrufsammeltaxe als auch die Bushaltestellen.

Zum Antrag als PDF-Dokument

Busse ließen Rollstuhlfahrerin stehen – Blatzheim-Online

Busse ließen Rollstuhlfahrerin stehen

In den letzten Monaten ist es auch in Blatzheim zu Ausfällen von Busfahrten gekommen, dies betraf sowohl die Linie 976 nach Buir und Frechen als auch die Schulbuslinie 933.

Seit dem 01.01.2019 betreibt die REVG die Hälfte aller Fahrten selbst und setzt dazu neue Busse aus. Die übrigen Fahrten wurden neu ausgeschrieben und werden von der BVR übernommen. Daher sollte man davon ausgehen, dass die Busse auch barrierefrei sind. Dies ist offensichtlich nicht der Fall, denn am Freitag musste eine Rollstuhlfahrerin zwei Stunden warten, ehe der dritte Bus kam, der barrierefrei war.

CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Ripp schreibt in einem Brief an die Verwaltung: „Ein Elektrorollstuhl ist heutzutage nichts Ungewöhnliches und eigentlich normal, um sich im öffentlichen Raum fortzubewegen, um am öffentlichen Leben teilzuhaben. Ich gehe davon aus, dass die neuen Busse der REVG Elektrorollstühle auch befördern können. Ich gehe auch davon aus, dass bei der Ausschreibung der übrigen Fahrleistung das Kriterium ‚Barrierefreiheit‘ wesentlicher Bestandteil war. Umso überraschter bin ich, dass die Praxis teilweise noch anders ist.“

Im nächsten Ausschuss möchte Ripp nun einen Bericht über die Barrierefreiheit im ÖPNV in Kerpen. Dies bezieht sich sowohl auf die Busse und das Anrufsammeltaxe als auch die Bushaltestellen.

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